La Reunion Reise Reportagen
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AFRIKA aktuell - Das Tourismus Magazin für Reisen nach Süd Ost Afrika und La Reunion im Indischen Ozean
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Reisen auf La Réunion
Hitorisches: Geschichten aus der Geschichte der Insel
Fotos und Informationen vom Fremdenverkehrsbüro der Insel La Réunion
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Am Anfang war diese runde, tropische und bergige Insel, die wie verloren mitten im Ozean lag, völlig unbewohnt, von Wäldern zugewachsen und gehörte nur wilden Vögeln und Schildkröten.
Zunächst bemerkten sie arabische Seefahrer, die sich auf Madagaskar niedergelassen hatten.
Dann wurde sie zu Beginn des 16. Jahrhunderts von portugiesischen Seefahrern aus dem Gefolge des großen Kapitäns Vasco da Gama wiederentdeckt. Der Name der Inselgruppe Maskarenen stammt von einem Eroberer namens Pedro Mascarenhas.
Auf der Seeroute nach Indien machen dann Portugiesen, Holländer, Engländer und Franzosen hier Station, um sich zu versorgen. Später beschließen die Franzosen, sich auf der Insel niederzulassen. Die faszinierende, 350 Jahre alte Geschichte Réunions lässt sich auf der Insel selbst und von den Gesichtern ihrer Einwohner ablesen.
Die französisch-ostindische Handelskompanie nimmt die Insel 1664 in ihren Besitz. La Réunion erhielt damals den Namen „Bourbon“ zu Ehren der französischen Königsfamilie. Etienne Regnault ist dort der erste Kommandant und führt eine Handvoll Siedler an. “Ich habe dort einige Bewohner angesiedelt, denen ich Land zum Bebauen gegeben habe”, schreibt er in einem der ältesten Texte über die Insel. “Ihnen war recht guter Erfolg beschieden; da es uns jedoch an vielen Gerätschaften und notwendigen Dingen mangelte, hatte ich oft den Eindruck, rückwärts anstatt vorwärts zu gehen.”
Zahlreiche reunionesische Familien stammen von diesen Siedlern und von Piraten ab, die ihr Abenteuerdasein aufgegeben und sich hier niedergelassen hatten. Man baut rund um die Insel Dörfer sowie zwei Städte (Saint-Denis im Norden und Saint-Pierre im Süden). Man lässt Sklaven auf den Kaffee-, Gewürz- und Zuckerrohrplantagen arbeiten, die den Großteil der neuen Inselbevölkerung darstellen.
Der Großteil der Sklaven stammt aus Ostafrika und Madagaskar. Einige lehnen sich auf und flüchten in die Berge: man nennt sie die “marrons” (vom spanischen Ausdruck Cimarron, was Flüchtling bedeutet). “Mafate, Cimendef, Dimitil, Cilaos, Anchaing, etc.: diese Bergbezeichnungen sind Namen früherer entlaufener Sklaven. Und auf zahlreichen heutigen Wanderwegen folgen wir ihren Spuren”, betont Alain, ein bergbegeisteter Reunionese.
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