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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Kenia
Das Kimana Private Game Sanctuary: Wildife am Fusse des Kilimandjaro
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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Das Kimana Game Reserve wurde von den Maasai gepachtet
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My Name is George, George IN THE Bush..., unser Fahrer und Guide hat den ersten guten Lacher auf seiner Seite, und trotz früher Morgenstunde und noch spürbaren Resten der nächtlichen Kälte starten wir mit dem grossen Unimog, an dessen Steuer George sitzt, auf Safari-Fahrt.
Die Gegend ist staub-trocken, doch anders als im Tsavo East NP, wo der Sand laterit-haltig und braunrot ist, wirbelt der Wind hier mehlig-feinen und fast weissen Staub auf. Und schon nach ein paar Minuten Fahrt ist man selbst leicht weisslich überpudert.
Zebras, Gnus und Büffel stehen inmitten von Sandfontänen, und die Sonne heizt den Busch zusätzlich noch ganz ordentlich auf.
Doch überall dort, wo der Kimana River selbst noch seinen Einfluss miteinbringt, bietet dieser einen reizvollen Kontrast. Viel grün, hohe Bäume, eine echte kleine Auen-Landschaft mit Pools und Wasser für die Tiere, zum Trinken und zum Baden. Klar, dass sich hier die Elefanten ansammeln, aber auch Wasserböcke oder eine grosse Horde Paviane, die hier den tag ohne viel Sorgen verbringen, den täglichen kleinen internen Stress und die üblichen Sozial-Gefechte einmal ausgenommen.
Später am Nachmittag: Ich treffe Wilfried Ngonze, den Senior Warden des Sanctuarys, also den Oberaufseher oder Chef-Wildhüter. Er hat ein paar überaus interessante Informationen für mich parat. Da ist zunächst die Rolle des Kimana Reserves als Korridor zwischen dem Amboseli Nationalpark, der 40 Kilometer weit entfernt im Osten liegt und dem Tsavo West NP, zu dem es von hier aus in etwa 80 Kilometer sind.
Zäune gibt es zwischen diesen Schutzgebieten keine, die Tiere können sich also frei zwischen den Parks hin- und her bewegen. Keine Zäune? Aus der Luft, beim Landeanflug der Skytrail Fly-In-Safari-Maschine waren aber deutlich solche auszumachen! Dies seien Zugeständnisse an die Maasai, die hier leben, so Wilfried Ngonze, und von denen und deren Kommunen man das Land eben gepachtet habe. Und da Wildtiere und vor allem Elefanten die Dörfer und landwirtschaftlichen Betriebe nur zu gern als Imbiss-Buden nutzen würden, hätte man eben die Menschen eingezäunt, und nicht die Tiere, Enklaven der gemüsigen Art im trockenen Busch.
Ein umzäuntes Wildschutzgebiet mit nur 60 Quadratkilometern, wie hier in Kimana, hätte zudem wenig Chancen, sich als dauerhaft zu etablieren. Es lebt also ausdrücklich von den Tieren, die hier hindurchziehen. 200 Elefanten sind dies momentan, darunter Bullen von beachtlicher Grösse, die sich auf dem Weg nach Amboseli befinden. Dies tun sie von März bis Januar, und von Juni bis August, die andere Zeit wandern sie in die entgegengesetzte Richtung nach Tsavo West.
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Ein Hauch von Kilimandjaro: Der Zauberberg lässt sich nur morgens ganz kurz blicken
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26 Arten von Säugetieren sind für Kimana bekannt, wenn es genug geregnet hat, gesellt sich als Nummer 27 noch das Kudu hinzu. Mit etwas Glück könne man Geparden sehen, so Chief Warden Nzonge, und auch eine Löwin mit zwei halbwüchsigen Jungen sei hier unlängst aufgetaucht.
Nur Leoparden könne er momentan nicht bieten, die letzte Sichtung läge bereits ein halbes Jahr zurück!
Die letzte Zählung hätte auch ganz imposante Bestandszahlen bei den Huftieren ergeben: 4000 Zebras, 1700 Gnus, um die 250 Kaffernbüffel und immerhin auch 135 Giraffen bevölkern das Kimana Game Reserve. Dazu noch gut 100 der 1200 Vogelarten Kenias, wie der staksige Sekretär oder die imposante Grosstrappe.
Insgesamt 12 Ranger und 7 Fahrzeuge sponsort der African Safari Club im Kimana Sanctuary, und diese gute Be- und Überwachung der Tiere sei leider auch notwendig, versichert Nzonge.
Die tansanische Grenze ist nicht weit entfernt, dort lebt die Bevölkerung überwiegend vom Ackerbau, und es gäbe kaum Tiere, also wenig Fleisch. Deshalb seien Montag, Dienstag und Mittwoch gefährliche Tage, an denen Wilderer im Schutzgebiet auftauchten, um Fleisch für die Mark-Tage am Wochenende zu besorgen.
Und dafür habe man in Kimana absolut kein Verständnis, auch wenn der Name Kimana selbst soviel wie Quelle oder Überfluss bedeutet ...
Die Kimana Private Game Reserve-Galerie. Klicken Sie bitte unten auf das Vorschaubild...
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Elefant...
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Dust in the wind...
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Gnus...
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Kaffernbüffel...
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Weenie...
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Das Crocodile Camp nahe des Tsavo East National Parks ist der Auftakt einer der Fly-in-Safaris des African Safari Clubs, ASC. Wie es weiter geht und wohin, lesen Sie hier...(NP = National Park)
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Kimana Game Reserve
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Stop-Over, ca. 1/2 Tag
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